Programm (14.03.2012)

Zeit Programmpunkt Ort
08:30 - 09:00Ankunft und RegistrierungEingang A
09:00 - 09:15Begrüßung durch den Direktor des LIS, Herrn Dr. Wolff Fleischer-Bickmann, und die Sprecherin der Fachgruppe "Informatische Bildung in Niedersachsen und Bremen" der Gesellschaft für Informatik (GI), Prof. Dr. Ira Diethelm (Uni Oldenburg)Forum
09:15 - 09:45Dr. Rainer Ballnus (LIS Bremen): Masterplan Medienbildung: Neues Lernen mit MedienForum
09:45 - 10:30Prof. Dr. Jochen Koubek (Universität Bayreuth): Informatik- und Medienbildung in der SchuleForum
10:30 - 11:00KaffeepauseTrakt 5
11:00 - 12:30Die Workshops werden am Vormittag und Nachmittag mit identischem Inhalt angeboten.
Workshop 1v: Lauter Nullen und Einsen - Trickfilme produzieren; Britta Düsterhoff, Klaus Heitkötter
Workshop 2v: Arduino - ein Thema für den Informatikunterricht?; Michael Dörfler, Henning Jochmann, Peter Grothe
Workshop 3v: IT-Sicherheit im Schulalltag; Günther Ewald, Stefan Krug
Workshop 4v: Im Netz über das Netz; Kurt Eblinger
Workshop 5v: Einstiege in die Algorithmik in der Sek 1 am Beispiel der Automatisierung realer Miniwelten; Kerstin Strecker
Workshop 6v: SuBITI - Standard für Bremer Schulen; Michael Plehnert
Workshop 8v: Lernbereiche für ein mögliches KC Informatik Sek I; Werner Struckmann, Harald Rothkirch, Marius Gevers
Workshop 9v: Berufsperspektiven eines Informatikers - der Duale Studiengang Informatik (DSI) und Berichte aus der Praxis; Emese Stauke, Christoph Ranze, Achim Mahnke, Oliver Weigert, Lutz Zegartowski

div.
12:30 - 14:00Mittagspause, darin Sitzung der Fachgruppe IBNBTrakt 5
13:00 - 13:45Sitzung der Fachgruppe Informatische Bildung in Niedersachsen und Bremen der Gesellschaft für Informatik (GI-IBNB)
(Gäste sind herzlich willkommen!)
5.01
14:00 - 14:05Benjamin Gesing (Initiative MINT Zukunft schaffen): Die Auszeichnung zur MINT-freundlichen Schule 2012Forum
14:05 - 15:00Prof. Dr. Andreas Breiter (Universität Bremen): Medienbildungs-Informatik – Informatische Medienbildung. Von der Unvereinbarkeit zweier bildungspolitischer Ziele?Forum
15:00 - 15:30KaffeepauseTrakt 5
15:30 - 17:00Die Workshops werden am Vormittag und Nachmittag mit identischem Inhalt angeboten.
Workshop 1n: Lauter Nullen und Einsen - Trickfilme produzieren; Britta Düsterhoff, Klaus Heitkötter
Workshop 2n: Arduino - ein Thema für den Informatikunterricht?; Michael Dörfler, Henning Jochmann, Peter Grothe
Workshop 3n: IT-Sicherheit im Schulalltag; Günther Ewald, Stefan Krug
Workshop 5n: Einstiege in die Algorithmik in der Sek 1 am Beispiel der Automatisierung realer Miniwelten; Kerstin Strecker
Workshop 7n: Spielerisch erfahren wie das Internet funktioniert; Christian Borowski, Felix Hühnlein
Workshop 8n: Lernbereiche für ein mögliches KC Informatik Sek I; Werner Struckmann, Harald Rothkirch, Marius Gevers

div.

Parallel zu den Vorträgen und Workshops findet eine Ausstellung mit Anbietern rund um den Informatikunterricht und die IT-Ausstattung von Schulen statt.
Das Mittagessen sowie die Verpflegung in den Kaffeepausen sind im Teilnahmebeitrag enthalten.


Beschreibungen zu den Vorträgen

Dr. Rainer Ballnus (LIS Bremen): Masterplan Medienbildung: Neues Lernen mit Medien
Die Schule steht heute vor der Herausforderung, eine neue Lernkultur zu entwickeln, in deren Zentrum der Umgang mit Heterogenität steht. In einer solchen zukunftsorientierten Lernkultur können digitale Medien zeitlich und örtlich flexibel zum selbstgesteuerten Lernen genutzt werden. In diesem Sinne stellt der Bremer Masterplan Medienbildung "Neues Lernen mit Medien" ein umfassendes Gesamtkonzept dar, indem alle beteiligten Felder und Schnittstellen eingebunden werden. In dem Vortrag werden die Bedingungen und Voraussetzungen einer verankerten und verbindlichen Medienbildung vorgestellt.

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Prof. Dr. Jochen Koubek (Universität Bayreuth): Informatik- und Medienbildung in der Schule
Unterrichtsfächer rechtfertigen sich bildungspolitisch durch ihre gesellschaftliche Relevanz. Wenn die Informatik auf ihre Relevanz hinweist, deutet sie regelmäßig auf digitale Medien, auf Handys, SMS, WWW, Email, Foren, IMS, Youtube, Twitter, Facebook oder Computerspiele und behauptet, dass für deren Verständnis informatische Kompetenzen notwendig seien. Bildungspolitiker verstehen inzwischen aber eher die Notwendigkeit von Medienbildung als die Notwendigkeit von informatischer Bildung. Auch wenn Medienkompetenzen und Informatikkompetenzen wechselseitige Ergänzungen und nicht Alternativen sind, ist derzeit eher ein Pflichtfach »Medien« abzusehen als ein Pflichtfach »Informatik«. Wenn die Informatik bei der Gestaltung eines solchen Faches mitwirken möchte, tut sie gut daran, Medien als Teil ihres Wirkungskreises zu akzeptieren und entsprechende Konzepte aber auch Etikettierungen anzubieten. Im Vortrag wird das Spannungsfeld zwischen Informatik- und Mediendidaktik entfaltet und Strategien für eine fruchtbare Zusammenarbeit angesprochen.

>>Folien zum Vortrag<<

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Benjamin Gesing (Initiative MINT Zukunft schaffen): Die Auszeichnung zur MINT-freundlichen Schule 2012
Die MINT-freundlichen Schulen sollen als solche für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Unternehmen bereits erkennbar und von der Wirtschaft anerkannt sein. Deswegen zeichnen bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ – überwiegend in Abstimmung oder gemeinsam mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft – Schulen, die diesen MINT-Schwerpunkt setzen, als „MINT-freundliche Schulen“ aus. Das Ziel ist es, diese Schulen in einen einheitlichen gemeinsamen Auszeichnungsprozess basierend auf einem standardisierten Kriterienkatalog einzubeziehen. Wie sich Schulen bewerben können, welche Kriterien erfüllt werden sollen und wie der weitere Prozess aussieht, finden Sie unter http://www.mintzukunftschaffen.de/schulen.html Bei Rückfragen wenden Sie sich an Benjamin Gesing, mfschulen@mintzukunftschaffen.net

http://www.mintzukunftschaffen.de/schulen.html

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Prof. Dr. Andreas Breiter (Universität Bremen): Medienbildungs-Informatik – Informatische Medienbildung. Von der Unvereinbarkeit zweier bildungspolitischer Ziele?
Nahezu alle Bundesländern haben in den letzten Jahren Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz in der Schule gestartet. Die Vorstellungen sind oftmals auf die instrumentelle Bedienkompetenz und die Nutzung des Internet beschränkt. Medienbildung im Sinne einer umfassenden auch informellen Bildung mit und über Medien sowie die Medienintegration zur Verbesserung der Unterrichtsqualität werden nur am Rande gestreift. Auf der anderen Seite spielt die Informatische Bildung als zentrale Kompetenz in einer auf Datenverarbeitung und Informationsmanagement basierenden Wirtschafts- und zunehmend auch Sozialordnung in diesen Diskussionen eine untergeordnete Rolle. Daraus ergibt sich das zentrale Thema des Vortrags: sind sie unvereinbar oder wie passen sie zusammen?

>>Folien zum Vortrag<<

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Beschreibungen von Workshops und Tutorials

Workshop 1: Lauter Nullen und Einsen - Trickfilme produzieren (Britta Düsterhoff, Klaus Heitkötter , LIS, Zentrum für Medien, Bremen)
Digitalisierung ist die Darstellung der Welt auf Basis von Einsen und Nullen. In diesem Workshop machen wir das Unsichtbare sichtbar. Wir bringen den Binärcode zum Tanzen und produzieren kleine Trickfilme im Computer über die Computer. Frei nach Steve Jobs: Der Computer ist ... wie ein Fahrrad für unseren Geist.“ Erforderliche Vorkenntnisse: 0 . Motivation: 1.
(Hauptzielgruppe: Sek I, Sek II)

10 Clips - Arbeitsergebnisse aus den Workshops 1v und 1n


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Workshop 2: Arduino - ein Thema für den Informatikunterricht? (Michael Dörfler, Henning Jochmann, Peter Grothe, LIS Bremen)
In dem Workshop werden Wege gezeigt, wie man den Hardware-Aspekt im Java-Anfangsunterricht nutzbar machen kann. Nach den Erfahrungsberichten einiger Bremer Schulen können die Tn selbst mit Hard- und Software experimentieren. Gelungene Beispiele aus der Projektarbeit werden vorgestellt. Zur Definition: Arduino ist eine Familie von kompakten Mikrokontrollerboards mit seriellem Anschluss, die sich in einer Hochsprache programmieren lassen.
(Hauptzielgruppe: Sek I und II)

>>Materialien aus dem Workshop (zip-Format, 7MB)<<

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Workshop 3: IT-Sicherheit im Schulalltag (Günther Ewald, Stefan Krug, Hanseatische Software-Entwicklungs- und Consulting GmbH, HB)
IT-Sicherheitsthemen spielen mittlerweile auch eine Rolle im Informatikunterricht. Aber wie sieht es damit eigentlich auf den PCs in der Schule und auf den Notebooks der Lehrer zu Hause aus? An praktischen Beispielen wird der sichere Umgang mit Passwörtern, Verschlüsselung von Datenträgern und Dateien, Sicherheitseinstellungen im Webbrowser oder der Umgang mit Urheberrechten demonstriert - wenn Sie Ihr Notebook mitbringen, auch gleich zum Ausprobieren!
(Hauptzielgruppe: Alle)

>>Präsentationsfolien aus dem Workshop (mit Notizen)<<

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Workshop 4: Im Netz über das Netz (Kurt Eblinger, Europaschule Schulzentrum SII Utbremen, Bremen)
Einsatz netzgestützter Systeme bei der Erarbeitung der Netzwerktechnik im Unterricht der doppelqualifizierenden Bildungsgänge Abitur plus Berufsabschluss. Ausgehend von einem Firmenszenarium wird in mehreren Stufen über Theorie, Simulation und Praxis eine Netzwerkarchitektur erarbeitet. Der Workshop-Anteil wird sich auf eine Netzwerk - Simulation (CISCO Packet Tracer) beziehen.
(Hauptzielgruppe: BBS, Sek II)

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Workshop 5: Einstiege in die Algorithmik in der Sek 1 am Beispiel der Automatisierung realer Miniwelten (Kerstin Strecker, Göttingen)
In verschiedenen Unterrichtssequenzen sollen Möglichkeiten aufgezeigt und selbst erprobt werden, wie man durch eine Automatisierung realer Miniwelten erste Erfahrungen in der Algorithmik sammeln kann, die durch die Beschäftigung mit technischen Sensor/Aktor-Systemen einen Bezug zur Lebenswelt der SuS haben. Die verwendeten Werkzeuge Lego-Wedo, Arduino und Picoboard in Kombination mit der Programmierumgebung scratch, ermöglichen dabei einen Unterricht für alle SuS und auch eine Einbindung in andere Fächer.
(Hauptzielgruppe: Sek I)

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Workshop 6: SuBITI - Standard für Bremer Schulen (Michael Plehnert, LIS Bremen)
In diesem Workshop wird das „Service- und Betriebskonzept für die IT-Infrastruktur“ in seinen verschiedenen Facetten vorgestellt. Nach diesem Konzept sind über 120 Schulen der Stadtgemeinde Bremen ausgestattet. Typische Anwendungen aus der schulischen Praxis werden exemplarisch erprobt und erörtert.
(Hauptzielgruppe: Sekundarstufe )

http://www.subiti.de

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Workshop 7: Spielerisch erfahren wie das Internet funktioniert (Christian Borowski, Felix Hühnlein, Universität Oldenburg, Grundschule Nadorst Oldenburg)
Um schon frühzeitig bei Kindern Interesse an der Informatik zu wecken und ein Grundverständnis für die Informationsverarbeitung mit Computern zu schaffen, richtet sich dieses Angebot besonders an Lehrkräfte an Grundschulen (Klasse 3-6). Ein Einsatz der Stunde in der Sekundarstufe I im Themen Bereich Netze/Netzwerke ist durchaus denkbar und sinnvoll.
In einem Planspiel werden mit den Kindern die wesentlichen Schritte der Kommunikation im Internet durchgespielt. Sie verstehen hierbei, wie das Internet aufgebaut ist und nach welchen Funktionsprinzipien die Teile zusammenwirken. Dabei werden die Begriffe Client, Routen, Provider, Server, Cache/Proxy und DNS anschaulich dargestellt und deren Funktion erklärt. Die Schülerinnen und Schüler erfahren so, dass Informatik nicht nur aus dem Programmieren von Computern und Robotern besteht, sondern viel mit den Konzepten dahinter zu tun hat.
Das Material zur Unterrichtsstunde kann unter http://begeistern.fuer.informatik.uni-oldenburg.de heruntergeladen werden.
(Hauptzielgruppe: GS, Sek I)

>>Weitere Informationen und Materialien zum Download<<

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Workshop 8: Lernbereiche für ein mögliches KC Informatik Sek I (Werner Struckmann, Harald Rothkirch, Marius Gevers, Universität Braunschweig, Gymnasium Neue Oberschule Braunsch)
Da das Land Niedersachsen bisher kein Kerncurriculum für Informatik für die Sek I veröffentlicht hat, hat sich eine Gruppe der GI-ibnb zusammengetan, um hierfür einen Vorschlag zu unterbreiten. Zur Erleichterung der Auswahl möglicher Kompetenzen und Inhalte für den Informatikunterricht der Sek I, wurden sog. Lernbereiche formuliert, die als Hilfestellung für die Unterrichtsgestaltung dienen sollen. In diesem Workshop soll der Zwischenstand der Arbeitsgruppe zur Diskussion gestellt und weitere Lernbereiche aufbereitet bzw. vorbereitet werden. Teilnehmer mit Unterrichtserfahrung in der Sek I erwünscht.
(Hauptzielgruppe: Sek I)

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Workshop 9: Berufsperspektiven eines Informatikers - der Duale Studiengang Informatik (DSI) und Berichte aus der Praxis (Emese Stauke, Christoph Ranze, Achim Mahnke, Oliver Weigert, Lutz Zegartowski, DSI-Agentur, Fa. Encoway, Fa. hmmh, Fa. logica, DSI-Beirat)
Fachinformatiker/innen und Hochschulabsolvent/innen aus dieser Disziplin haben als Berufsaussicht nicht nur den Job als Programmierer, sie können sich auf vielfältige Weise und in zahlreichen Unternehmen auf herausfordernde Aufgaben im Beruf einstellen. Der Workshop soll Einblicke in verschiedene Bremer IT-Unternehmen geben, wie diese unterschiedlichen Berufsbilder erreicht und umgesetzt werden können. In Verbindung mit dem Dualen Studium Informatik in Bremen wachsen darüber hinaus IT-Führungskräfte in einer exzellenten Ausbildung heran. Dieses duale hochschulübergreifende Studienangebot Informatik führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Durch die enge Verzahnung von Ausbildung im Unternehmen, in der Berufsschule und dem Studium an der Universität Bremen bzw. an der Hochschule Bremen wird eine praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Ausbildung erreicht. Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen werden die Projektierung, der Vertrieb, der Service, die Fertigung, die Produktentwicklung sowie die Forschung und Entwicklung sein.
(Hauptzielgruppe: Sek II, Alle)

>>Folien aus dem Workshop (6MB)<<

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